Wer schreibt, der bleibt: Handelsblatt Morning Briefing.

Wahre Geschichte. Nachdem ich bei einer Präsentation das Kampagnenkonzept vorgestellt hatte, fasste ein Kunde sein Feedback wie folgt zusammen: „Ich hatte mich im Vorgespräch noch gefragt, wozu es hier überhaupt einen freien Texter brauchte.“

Ähnlich wird es 450.000 Menschen gegangen sein, die seit 2011 einen Newsletter-Abonnieren-Button auf handelsblatt.com gedrückt haben. Echt jetzt? Möchte man wirklich noch einen weiteren Newsletter?

Man möchte. Und der erste Grund ist schon sein Titel: Handelsblatt Morning Briefing – ein Meisterwerk von Gabor Steingart und seinem Team vom Handelsblatt. Denn Morning Briefing verheißt alles, wonach die Generation Selbstoptimierung lechzt: Brief mich. Dann perform mich.

morning_briefingTrotzdem oder gerade dann sollte dann aber auch was kommen. Und was da kommt, ist überzeugend. Nicht, weil man immer einer Meinung mit Steingart und Kollegen sein muss. Sondern weil die Texte für den Journalismus stehen, den ich im Netz für einzig überlebensfähig halte: Kurz, tagesrelevant, immer mit einem Standpunkt, immer unterhaltsam. Mit anderen Worten: Perfekte Teaser für die Handelsblatt-Ausgabe. Und mit noch einem künftigen Buzz-Wort, das ich heute dazugelernt habe: Snackable muss es sein.

Die Zeiten mögen ruppig und verlustreich gewesen sein. Für mich ist das Handelsblatt aber auf dem besten Weg, die Zeitungskrise mit erhobenen Haupt hinter sich zu lassen. Ganz einfach, weil man sich auch gar nicht mehr als Wirtschaftszeitung, sondern als Wirtschaftsmedium zu verstehen.

Oder wie Steingart sagt: „Beim Handelsblatt geht es um Information und Inspiration, um kluge Ideen und die Verbreitung von wirtschaftlichem Sachverstand. Journalismus gibt es bei uns künftig in drei Darreichungsformen – Print, digital und live.“

Briefing für heute: Unbedingt im Auge behalten.