ELFER. Mach ihn rein.

2005 war die Welt noch in Ordnung. Man konnte noch unbeschwert in Wurstbrote beißen, durch das Verlassen eines Büros Feierabend machen und sich in aller Ruhe auf die Weltmeisterschaft seines Lebens freuen.

Genau darauf hatte es die Firma IN-SPIRIT mit einer neuen Kleinspirituose abgesehen.
Der Wodka-Waldmeisterlikör ELFER zielte auf die immer größere Public Viewing Begeisterung in Deutschland – und ist bis heute einer der Umsatztreiber im Sortiment von IN-SPIRIT. Weil er auch abseits von großen Fußball-Events bereits eine Riesen-Fangemeinde hinter sich weiß.

 

Das Briefing: Wir brauchen einen Werbe-Claim, einen Look und ganz viele Fans.

„Ist es nicht lustig, ist es nicht von uns.“ könnte man den Anspruch an Kommunikation aus dem Hause IN-SPIRIT zusammenfassen. Und ist er nicht kurz, passt der Claim nicht aufs Etikett. Meine ganz persönliche Drei-Worte-Regel im Fußball, quasi.

„Mach ihn rein“ hieß es schlussendlich. Und wer die Verschlusskappe erst einmal aufmachte, durfte gleich mehr erleben. Denn passend zur Mini-Spirituose entwickelten wir auch ein Mini-Spiel: Die Deckel sind innen mit „rechte Ecke“ , „linke Ecke “ bedruckt. Haben sich zwei ELFER-Trinker vor dem Aufdrehen geeinigt, wer Torwart und wer Schütze ist, können sie nun nachsehen: Steht im Deckel des Torwarts dieselbe Ecke wie beim Schützen im Deckel, hat er den ELFER gehalten. Und der Schütze zahlt die nächste Runde.

 

 

Flankiert wurde das Ganze nicht von Manni Kaltz, sondern von unzähligen PoS-Ideen, Postern, Promotions und Trikotsätzen. Eben alles, was ein Fan sich wünscht.

Der Star ist die Mannschaft.

IN-SPIRIT. Elfer. Eine geschlossene Mannschaftsleistung von tollen Einzelkünstlern wie Ursel Barwinski, Sabine Schweizer, Adrian Butnariu und Frank Peter Westphale. Allesamt Art. Allesamt ahnungslos in Sachen Fußball.